Systemkomponenten

Systemkomponenten sind Zusatzkomponenten zum Pyrometer, mit denen der Einsatzbereich sinnvoll erweitert wird. Gerne stehen wir Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung, lassen Sie sich beraten.


Gerätebild Digitalanzeige IF00-00

Digitalanzeige IF0000

LED-Digitalanzeige zum Schalttafeleinbau.
Zur Verwendung mit einem digitalen Sensortherm-Pyrometer und Anzeige der:

  • Messtemperatur, Pyrometer-Parameter, aktiven Schaltausgänge
 
 

Details

  • Gut ablesbare 4-stellige 7-Segment-LED
  • Automatische Erkennung von Sensortherm-Pyrometern
  • Zugriff und Einstellung aller Pyrometer-Parameter ohne PC
  • Zusätzlich Parametrierung des Pyrometers über Software SensorTools möglich
  • 4 Schaltausgänge
  • Schnittstellenausgang RS232 /485 (umschaltbar)
  • Temperaturanzeige und Auswertung über Standard-Software SensorTools
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Datenblatt: IF0000


PID-Programm-Temperaturregler REGULUS RF und RD

Gerätebild PID-Programm-Temperaturregler Regulus im Tischgehäuse und Einbaugehäuse.

Regulus RF und RD sind speziell auf die Verwendung mit Sensortherm-Pyrometern optimierte PID-Regler, ausgelegt zur intelligenten Steuerung und Reglung von Erwärmungsprozessen. Über digitale Ein- und Ausgänge kann das Gerät mit externen Steuerungen kommunizieren.

  • Regulus RF: Programmregler zum Schalttafeleinbau
  • Regulus RD: Programmregler im Tischgehäuse

Typische Anwendung ist die Prozesskontrolle von nahezu allen Erwärmungsprozessen

  • Induktives Löten
  • Laserlöten
  • Löten unter Schutzgas
  • Gezielte Vor- und Nacherwärmung von Schweißprozessen

Funktionen:

  • Adaptierbar an nahezu jede Induktionsanlage (auch zum Modernisieren bestehender Anlagen mit Stellgrößeneingang)
  • Direkte Ausgabe einer kontinuierlich angepassten 0-10 V-Stellgröße zur Steuerung des Hochfrequenzgenerators oder des Leistungsteils
  • Auto-Tune-Funktion (Automatische P-I-Ermittlung) zur automatischen Regelparameter-Ermittlung
  • Zusätzlicher Anschluss von bis zu 2 Thermoelementen möglich
 
 

Details

Zeitgesteuerte Aufheizrampen, Haltezeiten sowie Abkühlraten sind gezielt programmierbar. Intelligente APA-Funktionen (Automatische Prozessadaption) verbessern die Prozesskontrolle für Lötanwendungen. Die umfangreichen Protokollierungsfunktionen der SensorTools-Software eignen sich hervorragend zur „Online“-Ablaufverfolgung sowie zur nachträglichen Auswertung der Abläufe. Das volle Potential spielt der Regler bei den hohen Anforderungen der Laserleistungskontolle aus. Anwendungen wie Laserhärten, Laserlöten oder Laserdurchstrahlschweißen sind aufgrund einer extrem schnellen Abtastzeit von nur 100 µs kein Problem.

  • Extrem schnelle Abtastzeit von 100 µs
  • 990 Programmschritte aufteilbar auf 26 Programme
  • Automatische Sensortherm-Pyrometererkennung
  • Messbereichsübergreifende Regelung
  • Auto-Tune-Funktion
  • 7 digitale Schaltausgänge
  • 6 digitale Steuereingänge
  • Emissionsgrad für jeden Programmschritt einstellbar
  • Einfache Programmierung über mitgelieferte Software
  • Auch zum Modernisieren bestehender Anlagen mit Stellgrößeneingang

Zusätzlich beim Tischgerät RD:

  • Zwei Pyrometer anschließbar (z.B. zur Messbereichserweiterung)
  • Bis zu zwei Thermoelement-Eingänge möglich, Typ S oder K
  • 4 Grenzwertrelais 230 V, 6 A
SensorTools-Software-Screenshots von PID-Programmregler Typ Regulus.

SensorTools für Regulus ist die Standardsoftware, über die der Regulus programmiert wird, danach arbeitet der Regulus völlig autark die einprogrammierten Regelschritte ab. Der Betrieb mit PC-Anbindung ermöglicht zusätzlich die direkte visuelle Kontrolle eines laufenden Prozesses.

  • Konfigurieren des Reglers
  • Erstellen und Abspeichern von Programmen
  • Aufnehmen und Abspeichern von Regel- und Temperaturprozessen zu Dokumentationszwecken
  • Darstellung und Auswertung abgespeicherter Vorgänge
  • AutoTune-Funktion zum automatischen Ermitteln der P- und I-Parameter

Datenblatt: Regulus RF / RD


Temperaturscanner GALAXY

GALAXY-Linienscanner bewegen das Messfeld eines Pyrometers kontinuierlich über Objekte und erfassen deren Temperaturen. Dabei können mehrere Messregionen definiert werden, die sich separat auswerten lassen:

  • Maximal-, Durchschnitts- und Minimalwert von jedem Messgut-Scan geben einen schnellen Überblick über die Einhaltung der notwendigen Objekttemperaturen.
  • Temperaturprofile lassen sich am PC erfassen, sie geben Aufschluss über Temperaturverteilungen zwischen Rand- und mittleren Objektbereichen.
  • Eine Flächenbilddarstellung ermöglicht die schnelle visuelle Erfassung von Temperaturunterschieden am Messgut, ähnlich der Auswertung bei Thermografiekameras.

Die Scanner können mit allen Pyrometern der Serie METIS mit RS485-Schnittstelle betrieben werden, speziell mit Quotientenpyrometern lassen sich somit Flächenbilder mit der Quotientenmesstechnik erzeugen, wie es bei der Auswertung mit Thermografiekameras nicht möglich ist.

 
 

Details

  • Der Scanner ist mit einem Schrittmotor für extrem lange Lebensdauer und kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb ausgestattet.
  • 1600 Einzelschritte bei 90° Messwinkel ermöglichen auch die Aufzeichnung von bis zu 1600 einzelnen Messwerten, so dass sehr detailreiche Auswertungen ermöglichet werden.
  • Der Schrittmotor lässt sich auch auf jeden der 1600 Einzelschritte positionieren, um dort gezielt die Temperatur zu messen.

Modelle SC71 / SC72 / SC73 / SC75 / SC81 / SC82 / SC83 / SC85

  • bis zu 16 Messregionen mit getrennter Temperaturauswertung.
  • bis zu 16 Analogausgänge für separate Temperaturausgaben und autarken Betrieb ohne PC.
  • Scanwinkel zwischen 0,56 und 90° einstellbar.
  • Einstellbare Schrittgeschwindigkeit von 1 bis 10000 Schritt/s.
  • Einfache Einrichtung und Messdatenauswertung über Standard-Software SensorTools oder über ASCII-Befehle.
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Datenblatt: Galaxy SC71 / SC72 / SC73 / SC75 / SC81 / SC82 / SC83 / SC85

Modelle SC11 / SC12 / SC31 / SC32

Gerätebild Temperaturscanner Typ Galaxy
  • bis zu 4 Messregionen mit getrennter Temperaturauswertung.
  • bis zu 4 Analogausgänge für separate Temperaturausgaben und autarken Betrieb ohne PC.
  • Scanwinkel zwischen 3,6 und 90° (SC11 / SC12) bzw. 0,6 und 15° (SC31 / SC22) einstellbar.
  • Einstellbare Schrittgeschwindigkeit von 1 bis 4000 Schritt/s
  • Einrichtung und Messdatenauswertung über PC oder über ASCII-Befehle. Bei Modellen SC12 und SC32 auch direkt am Gerät, um vor Ort ohne Computer das System einstellen zu können.
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Datenblatt: Galaxy SC11 / SC12 / SC31 / SC32

Eingebaut in ein Kühlgehäuse und lässt sich der GALAXY auch unter rauen Bedingungen einsetzen.


Gerätebild Scan-Adapter SC10 mit Pyrometermodellen Metis und Sirus.

Scan-Adapter SC10
für Pyrometer der Serien Metis und Sirius

Ein SC10-Adapter wird hauptsächlich verwendet, um die Maximaltemperatur von Gegenständen zu erfassen, wo bei fest ausgerichteten Pyrometern das Messobjekt aus dem Fokus wandern würde (z.B. dünne Drähte) oder durchlaufende kalte Teiloberflächen (z.B. Zunder) nicht die richtige Temperatur anzeigen.

 
 

Details

Anwendungsbereiche:

  • Maximalwerterfassung von kleineren Messobjekten
  • Messung dünner Drähte
  • Detektieren von zunderfreien Stellen an verzunderten Oberflächen
  • Erkennung und Messung von Hotspots
  • Temperaturspitzenerkennung an Brammen, Knüppeln oder Stahlbändern

Datenblatt: SC10


Heavy-Duty-Pyrometer-Messsystem

Lichtleiter-Pyrometer im schweren Industriegehäuse.

Das Heavy-Duty-Messsystem in schwerer Edelstahlausführung ist konzipiert für die kontinuierliche Temperaturmessung in:

  • Warmbandwalzwerken
  • Stranggussanlagen
  • Gießanlagen / Gießautomaten
  • Rohrschweißanlagen
  • ähnlich rauen Industriebedingungen
 
 

Details

Präzise Messungen unter härtesten Bedingungen:

  • Einsatz bis zu 250°C am Messkopf ohne zusätzliche Kühlung
  • Mit Quotienten- oder Teilstrahlungspyrometern für 2-Kanal- oder 1-Kanal-Messungen
  • Extrem widerstandsfähiger Edelstahl-Gewebeschlauch
  • Spül- und Freiblasvorrichtung für das Objektivsystem
  • Mit High-Speed-Modellen für Messungen bei hohen Bandgeschwindigkeiten

Das System ist für die Einsatzbedingungen in der Stahlindustrie optimal angepasst. Das Objektivsystem ist für bis zu 250°C ausgelegt, die Spülluft sorgt zusätzlich für Kühlung und hält das Objektivrohr und damit das Pyrometer-Sichtfeld frei von Verunreinigungen. Die Elektronik des Messsystems wird in bis zu 30 m Entfernung in einer geschützten Position montiert.

  • Flexibel einsetzbar durch fernverstellbaren Emissionsgrad und neuartige Automatische Prozessadaption
  • Spezieller Gießstrahlmodus optional verfügbar
  • Kundenseitige Nachkalibrierung möglich
  • Höchste Messgenauigkeit durch modernste Prozessortechnologie und komplett digitale Signalverarbeitung
  • Schnellste Erfassungszeiten bei kleinsten Messfeldern
  • Bei Verwendung des Maximalwertspeichers können selbst kleinste Zunderaufbrüche detektiert und somit die „wahre“ Temperatur ausgegeben werden
Grafische Darstellung einer Pyrometermessung am Nachwärmer-Ofenausgang und am Walzgerüst.

Anwendungsbeispiel Warmbandstraße:

Dabei wird mit dem Pyrometer von unten auf das Band gemessen, sodass das Messergebnis nicht durch Zunder oder Wasserpfützen auf dem Band beeinflusst wird. Die Auswerteelektronik befindet sich abgesetzt für die Montage im Schaltschrank. Das Messrohr wird mit Hilfe von Spülluft von Verschmutzungen freigehalten.

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Heavy-Duty-Messsystem

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Temperaturüberwachung in der Stahlindustrie mit gut geschützten flexiblen Pyrometer-Messsystemen.


Messdaten- und Maximalwertspeicher AZ76

Gerätebild vom Messdaten- und Maximalwertspeicher Typ AZ76.

Das AZ76 erfasst über ein Pyrometer die Temperatur vorbeilaufender Messobjekte und ermittelt deren Maximaltemperatur. Diese Werte vergleicht das AZ76 mit einem vorgegebenen Temperaturbereich, um bei Übereinstimmung oder Abweichung ein entsprechendes Stellsignal (über 4 Schaltausgänge für die Zustände Überhitzt, zu warm, gut oder zu niedrig) auszugeben. Jeder Messwert mit Bewertungsergebnis, Datum und Uhrzeit wird im Gerät gespeichert (max. 32000 Datensätze). Über Schnittstellenbefehl oder über die Zusatzsoftware SchmiedeWin können die Daten ausgelesen werden.

 
 

Details

Über 4 Signaleingänge können Schaltsignale erfolgreich in die richtige Lage gestellter Weichen an das AZ76 übermittelt und im Protokoll mitgespeichert werden.

Ein häufiger Einsatz des AZ67 ist die Qualitätssicherung und Protokollierung bei Gesenkschmieden, die einen Schmiederohling messen, um bei Nichteinhaltung der benötigten Temperatur eine Weiche für den Ausschuss zu steuern:

Zu heiß    –> Ausschuss
Zu warm  –> Geht erneut in den Umlauf (Parameter steht wahlweise zur Verfügung)
Gut          –> Produktion
Zu kalt     –> kann wieder erwärmt werden und geht in den Umlauf

Datenblatt: AZ76